Bürgerbeteiligung

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ruhla haben viele Möglichkeiten, an der Stadtentwicklung mitzuwirken. Sie können sich mit einem Anliegen jederzeit direkt an die Verwaltung oder an die Mitglieder des Stadtrates wenden. Außerdem gibt es folgende Wege der Mitwirkung:

Bürgersprechstunde des Bürgermeisters: Sie findet an jedem Dienstagnachmittag von 14.00 Uhr – 18.00 Uhr im Büro des Bürgermeisters im Rathaus statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Anfrage im Stadtrat: Zum Beginn jeder Stadtratssitzung gibt es für alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Fragen müssen spätestens zehn Kalendertage vor der Stadtratssitzung schriftlich im Hauptamt der Stadtverwaltung vorliegen.

Einwohner- und Anwohnerversammlungen: Regelmäßig lädt die Stadtverwaltung zu Einwohnerversammlungen, in einzelnen Fällen auch zu Anwohnerversammlungen. Die entsprechenden Einladungen werden in der Presse sowie auf unseren aktuellen Seiten unter Aktuelles, Bekanntmachungen oder Termine veröffentlicht.

Anhörung von Bürgern im Rahmen der Offenlegung von Plänen, Verordnungen etc., damit die Bürgerinnen und Bürger Anregungen, Bedenken und Hinweise geben können. Die entsprechenden Bekanntmachungen finden Sie entweder unten auf dieser Seite oder bei den öffentlichen Bekanntmachungen.

Forum Bürgerbeteiligung im Internet
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Fr 23.04.2010 07:54 Sanierung des Ruhlaer Kulturhauses in DiskussionAntworten
Stadtverwaltung RuhlaDas 60-jährige „Klubhaus“, wie es von den Ruhlaern immer noch genannt wird, ist stark sanierungsbedürftig. Dach und Fassade, Fenster und Innenausbau zeugen von der langen Geschichte und Nutzung dieses Gebäudes. Verschlissen ist fast alles.
Nun wird es Zeit, sich über mögliche Sanierungsvarianten zu unterhalten und im Stadtrat die optimale Lösung zu finden.
Im Haushalt dieses Jahres stehen 900.000 € für einen ersten Bauabschnitt zur Verfügung. Allerdings reicht dieses Geld nicht aus, das Haus umfänglich zu sanieren.

Die Detailplanung (Variante 1) sagt aus, dass eine Komplettsanierung ca. 4,2 Mio. € kosten würde. Schließlich müssen bei einem Umbau ja auch alle neuen Richtlinien der Wärmedämmung, des Schallschutzes, der Barrierefreiheit (z.B. Fahrstuhl) usw. Beachtung finden. Bei dieser Variante 1 wurde auch vorgeschlagen, die ehemalige Gaststätte Ars Vivendi teilweise abzureißen und den ursprünglichen Charakter des Hauses mit Säuleneingang wieder herzustellen.

Als Variante 2 steht der komplette Abbruch des Hauses zur Diskussion.

Als Variante 3 wurde neben der Sanierung des Hauses der Abriss des „neuen“ Anbaus von 1970 am Seitenflügel (ehemalige Hausmeisterwohnung) vorgeschlagen. Dabei würden die Sanierungskosten sinken, die Gesamtkosten würden dabei ca. 3,4 Mio. € betragen. Trotz Verkleinerung des Anbaus könnten alle eingemieteten Vereine und die weiteren Interessengruppen das Klubhaus - allerdings bei Optimierung des Platzbedarfs - weiterhin nahezu uneingeschränkt nutzen. Der Fahrstuhl würde die Begehbarkeit des Hauses erleichtern. Toilettenanlagen und Künstlergarderobe im ehemaligen Ars Vivendi und ein direkter Bühnenzugang von unten würde große Vorteile für die Nutzung des Hauses bringen.

Bei allen Diskussionen darf man natürlich nicht nur die Umbaukosten betrachten, man muß auch die Folgekosten bedenken. Durch die steigenden Preise der Energie- und Wasserwirtschaft wachsen die Betriebskosten der städtischen Gebäude ebenso wie die privaten immer weiter. Da die Finanzkraft der Kommunen auch zukünftig noch sinken wird, müssen die Finanzierungsmöglichkeiten der öffentlichen Gebäude genau geprüft werden. Kompromisse sind unumgänglich– denn wer alles will, wird alles verlieren.

Liebe Ruhlaer Bürgerinnen und Bürger,
ich bitte Sie, sich an der Diskussion um das Ruhlaer Kulturhaus zu beteiligen. Ihre Meinung ist uns wichtig.
Ebenso werden wir während der Einwohnerversammlung am 26. April 2010 dieses Thema diskutieren. Im Stadtrat am 03.05.2010 soll ein entsprechender Beschluss zur Sanierung des Kulturhauses gefasst werden. Arbeiten wir gemeinsam an der Zukunft UNSERER Stadt.

Eine gute Woche wünscht Ihnen
Ihr Bürgermeister Mario Henning

Anlage:klubhaus-alt-1.JPG
So 25.04.2010 14:20 KlubhausAntworten
bürger-ruhla>Das 60-jährige „Klubhaus“, wie es von den Ruhlaern immer noch genannt wird, ist stark sanierungsbedürftig. Dach und Fassade, Fenster und Innenausbau zeugen von der langen Geschichte und Nutzung dieses Gebäudes. Verschlissen ist fast alles.
>Nun wird es Zeit, sich über mögliche Sanierungsvarianten zu unterhalten und im Stadtrat die optimale Lösung zu finden.
>Im Haushalt dieses Jahres stehen 900.000 € für einen ersten Bauabschnitt zur Verfügung. Allerdings reicht dieses Geld nicht aus, das Haus umfänglich zu sanieren.
>
>Die Detailplanung (Variante 1) sagt aus, dass eine Komplettsanierung ca. 4,2 Mio. € kosten würde. Schließlich müssen bei einem Umbau ja auch alle neuen Richtlinien der Wärmedämmung, des Schallschutzes, der Barrierefreiheit (z.B. Fahrstuhl) usw. Beachtung finden. Bei dieser Variante 1 wurde auch vorgeschlagen, die ehemalige Gaststätte Ars Vivendi teilweise abzureißen und den ursprünglichen Charakter des Hauses mit Säuleneingang wieder herzustellen.
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>Als Variante 2 steht der komplette Abbruch des Hauses zur Diskussion.
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>Als Variante 3 wurde neben der Sanierung des Hauses der Abriss des „neuen“ Anbaus von 1970 am Seitenflügel (ehemalige Hausmeisterwohnung) vorgeschlagen. Dabei würden die Sanierungskosten sinken, die Gesamtkosten würden dabei ca. 3,4 Mio. € betragen. Trotz Verkleinerung des Anbaus könnten alle eingemieteten Vereine und die weiteren Interessengruppen das Klubhaus - allerdings bei Optimierung des Platzbedarfs - weiterhin nahezu uneingeschränkt nutzen. Der Fahrstuhl würde die Begehbarkeit des Hauses erleichtern. Toilettenanlagen und Künstlergarderobe im ehemaligen Ars Vivendi und ein direkter Bühnenzugang von unten würde große Vorteile für die Nutzung des Hauses bringen.
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>Bei allen Diskussionen darf man natürlich nicht nur die Umbaukosten betrachten, man muß auch die Folgekosten bedenken. Durch die steigenden Preise der Energie- und Wasserwirtschaft wachsen die Betriebskosten der städtischen Gebäude ebenso wie die privaten immer weiter. Da die Finanzkraft der Kommunen auch zukünftig noch sinken wird, müssen die Finanzierungsmöglichkeiten der öffentlichen Gebäude genau geprüft werden. Kompromisse sind unumgänglich– denn wer alles will, wird alles verlieren.
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>Liebe Ruhlaer Bürgerinnen und Bürger,
>ich bitte Sie, sich an der Diskussion um das Ruhlaer Kulturhaus zu beteiligen. Ihre Meinung ist uns wichtig.
>Ebenso werden wir während der Einwohnerversammlung am 26. April 2010 dieses Thema diskutieren. Im Stadtrat am 03.05.2010 soll ein entsprechender Beschluss zur Sanierung des Kulturhauses gefasst werden. Arbeiten wir gemeinsam an der Zukunft UNSERER Stadt.
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>Eine gute Woche wünscht Ihnen
>Ihr Bürgermeister Mario Henning

So 25.04.2010 14:30 KlubhausAntworten
bürger-ruhlaUm sich an der Diskussion zur Sanierung des Klubhauses sachlich beteiligen zu können fehlen mir zu den einzelnen Varianten die Kostenkalkulationen zu:
- Abrisskosten
- Sanierungskosten einzelner Gewerke
- Betriebskosten
Da in Zukunft die Energiekosten die massgebliche Grösse bei den Betriebskosten sein werden, sind die Energiekonzepte der einzelnen Varianten ebenfalls sehr wichtig.
Wo kann man diese Angaben einsehen? Könnten diese Angaben auch in das Ebenfalls ins Internet gestellt werden?


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