Aktuelles - Ruhla im Takt der Zeit

Do 02.08.2007 16:23

Ruhla im Takt der Zeit


Sperrmüllaktion im Wartburgkreis zweimal jährlich kostenlos

Es kommt immer wieder vor, dass private Unternehmen Postwurfsendungen zu Sperrmüll- und Schrottaktionen in den Briefkästen der Privathaushalte in unserer Ortslage verteilen. Wir haben schon mehrfach darauf hingewiesen, dass diese Unternehmen sich aus den bereitgestellten Dingen nur solche heraussuchen, welche wieder verwertbar bzw. veräußerbar sind. Alle anderen Gegenstände werden nicht entsorgt und liegen somit tage- ja wochenlang vor den Grundstücken. Diese Situation konnte man auch dieser Tage in Ruhla feststellen. Viele Bürger haben wieder in gutem Glauben Sperrmüll und Schrott vor den Grundstücken abgelegt, in der Hoffnung, diese der Entsorgung zuzuführen. Vieles blieb jedoch liegen.
Wir bitten alle Anwohner, die vor Ihren Grundstücken abgelegten und nicht mitgenommenen Gegenstände, wie Autoreifen, Computer etc., wieder auf Ihre Grundstücke zu verbringen.

Wir möchten jedoch noch einmal darauf hinweisen, dass im Wartburgkreis zweimal im Jahr kostenlos eine Sperrmüllaktion angeboten wird.
Bis vor 2 Jahren wurden die Termine zur Entsorgung noch durch das Entsorgungsunternehmen festgelegt. Heute ist es jedem Bürger möglich, entsprechend seines eigenen Terminplans die Sperrmüllaktion direkt bei dem für den Wartburgkreis zuständigen Entsorgungsunternehmen oder beim Abfallwirtschaftszweckverband Wartburgkreis - Stadt Eisenach zur Abholung eigenständig anzumelden Sie können dabei die Gewissheit haben, dass alle bereitgestellten Gegenstände auch eingesammelt werden.



Notgelddiebstahl an den Bushaltestellen

Nicht einmal einen Tag lang konnten sich unsere Bürger und Gäste an den Bushaltestellen im Stadtzentrum erfreuen, an denen das ehemalige Notgeld der Stadt, welches die Geschichte Ruhlas darstellt, angebracht war.
Just über Nacht wurden bereits die aufgebrachten Darstellungen mit den historischen Scheinen beschädigt und auch gestohlen.
Anscheinend gehen die dreisten Diebe davon aus, das Geld als Zahlungsmittel nutzen zu können.

Für Hinweise aus der Bevölkerung zu dieser Beschädigung ist die Stadtverwaltung dankbar.

Den Dieben sei gesagt: "Hände weg! Ihr habt die Zeit verschlafen! Das Notgeld war Zahlungsmittel um die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und ist heute nicht mehr brauchbar!"

Ihr Bürgermeister
Mario Henning