Aktuelles - Ruhla im Takt der Zeit

Mi 08.08.2007 16:09

Ruhla im Takt der Zeit


Beraten - demokratisch entscheiden - umsetzen

Touristen und Gäste, die in diesen sommerlichen Tagen Ruhla besuchen, sind begeistert von der traumhaften Lage im Thüringer Wald und dem schönen Ambiente unserer Stadt. Kaum einer kann sich vorstellen, dass noch vor 18 Jahren die Schornsteine qualmten und die Industrieproduktion im Vordergrund stand. Jetzt sieht die Stadt ganz anders aus - freundlich und offen.

Wie alles auf dieser Welt ist auch die Entwicklung unserer Stadt ständigen Veränderungen unterworfen. Und wie schon mehrfach in der Geschichte muß sich der Ort veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen. Hier gilt es nun, Visionen weiter zu entwickeln, richtige und nachhaltige Entscheidungen zu treffen und mutig nach vorne zu schauen.

Ich denke, wir haben nach der politischen Wende bereits viel geschafft. Unserem Ziel, eine niveauvolle Wohnstadt mit gesichertem mittelständischen Gewerbe und umfangreichen touristischen Angeboten aufzubauen, sind wir schon ein ganzes Stück nähergekommen.
Das ist aber kein Grund, um stehen zu bleiben.
Wir werden auch weiterhin den notwendigen Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vorantreiben. Die Bauarbeiten "Am Dornsenberg" sind das beste Beispiel dafür.
Wir müssen den Charakter des Ortes und möglichst viel historische Bausubstanz der Altstadt erhalten. Aus diesem Grunde versuchen wir auch, das als Kulturdenkmal im Denkmalbuch eingetragene Gebäude Marienstraße 1 zu erhalten. Für Ruhla ist dieses Gebäude städtebaulich besonders wichtig, denn es prägt in seinem Erscheinungsbild gemeinsam mit dem Gebäude Marienstraße 3 den Friedensplatz außerordentlich und begrenzt den dahinter liegenden historischen Straßenabschnitt der Köhlergasse.
Wir werden die Wirtschaft so gut wie möglich fördern. Die geplanten Gewerbeansiedlungen im Bereich UWR - Gelände sind ein Beispiel dafür.
Für neue und mutige touristische Strukturen stehen die Planungen der Erlebnisarena in Verbindung mit mini-a-thür.

Ruhla hat eine Vielzahl von Möglichkeiten - wir müssen sie nur erschließen. Lassen Sie uns deshalb gemeinsam weiter an der Zukunft unserer Stadt arbeiten. Die bisherigen Erfolge in unserer Stadtentwicklung zeigen, dass der eingeschlagene Weg der Richtige ist.
Es gilt aber, nicht alles zu zerreden - auch wenn "Klagen leichter ist als Handeln". Wir müssen weiterhin offen und konstruktiv, auch kritisch, jedoch miteinander die kommenden Ziele diskutieren und diese nach einer demokratischen Entscheidung konsequent verfolgen.


Ihr Bürgermeister
Mario Henning