Aktuelles - Ruhla im Takt der Zeit

Mo 27.09.2010

Ruhla im Takt der Zeit

Verbrennen von pflanzlichen Abfällen im Herbst 2010

Auf der Grundlage der Pflanzenabfall-Verordnung vom 2. März 1993 (GVBl. S. 232), geändert durch die 2. Verordnung zur Änderung der Pflanzenabfall-Verordnung vom 28.10.2009 (GVBl. S. 767), ist das Verbrennen pflanzlicher Abfälle im Frühjahr sowie im Herbst in Ausnahmefällen zulässig.

Als Termin für die Verbrennung im Herbst 2010 wurde vom Landratsamt Wartburgkreis die Zeit vom

15.10.2010 bis 15.11.2010

festgelegt.
Die Möglichkeit zum Verbrennen von Pflanzenabfällen trifft jedoch nur für nicht gewerblich genutzte Grundstücke und solche im Außenbereich zu, die nicht an die öffentliche Abfallentsorgung angeschlossen sind.

Bei Grundstücken, welche dem Anschluß- und Benutzerzwang an die ordentliche Abfallentsorgung unterliegen, erfolgt die Entsorgung des Baum- und Strauchschnittes weiterhin durch das zuständige Entsorgungsunternehmen im Rahmen der Straßensammlungen über den Abfallwirtschaftszweckverband.

Es dürfen zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers keine häuslichen Abfälle, Altreifen, Mineralölprodukte oder behandelte Hölzer benutzt werden. Die Feuerstelle muß mindestens 50 m zu öffentlichen Straßen, 100 m zu Waldflächen, 20 m zu landwirtschaftlichen Nutzflächen mit leicht entzündbarem Bewuchs sowie 5 m zur Grundstücksgrenze entfernt sein. Eine Feuerwache ist bis zum Erlöschen der Glut zu organisieren.

Das Verbrennen der Pflanzenabfälle darf das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigen und keine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft durch Rauch und Abgase hervorrufen. Verbrennungsstellen auf bewachsenen Böden sind mit einem Schutzstreifen zu umgeben und nach Abschluss ausreichend mit Erde zu bedecken oder mit Wasser zu löschen.

Die bisherige Pflicht der Anzeige im Sachbereich Öffentliche Ordnung der Stadtverwaltung Ruhla, zwei Tage vor Beginn der Verbrennung, entfällt.




Am 27. August 2010 ist die Dritte Verordnung zur Änderung der Thüringer Fischereiordnung in Kraft getreten.
Der Kern der Änderungen ist die Erteilung der Vierteljahresfischereischeine als Tourismusförderung und das Heranführen von Interessierten an die Angelfischerei. Ein Sachkundenachweis ist hierfür nicht erforderlich. Der Vierteljahresfischereischein berechtigt zum Fischen mit der Handangel und kann Personen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, erteilt werden.

Nötige Kenntnisse, die mit dem Angeln im Zusammenhang stehen, hat sich der Inhaber durch eine Broschüre anzueignen, die im Zuge der Erteilung des Vierteljahresfischereischeines ausgehändigt wird. Er kann zum Preis von 19.00 Euro erworben werden.

Nähere Auskünfte erteilen die Mitarbeiter des Sachbereiches öffentliche Ordnung.


Ihr Bürgermeister
Mario Henning