Aktuelles - Ruhla im Takt der Zeit

Fr 25.03.2011

Gedanken an Japan

Es geschehen Dinge im Leben, die jedem fühlenden Menschen den Atem stocken lassen, von denen man meint, jetzt müsste die Erde still stehen.

Die Katastrophe, die Japan getroffen hat, übersteigt unser aller Vorstellungs-vermögen.

Drei fürchterliche Ereignisse auf einmal:
Das schwere Erdbeben und die furchtbare Flutwelle, die tausende unschuldige Opfer gefordert und unüberschaubare Schäden über Mensch und Natur gebracht haben.

Und dann das A n d e r e, dessen Gefahr noch immer nicht gebannt ist - der Schrecken eines atomaren Supergaus durch die stark beschädigten Reaktoren. Ein Szenario, dass wir uns gar nicht vorstellen mögen.

Unsere Gedanken sind in diesem Augenblick bei den Opfern und ihren Angehörigen, bei den Helfern, die in den Trümmern noch immer nach Überlebenden suchen und bei den Helden von Fukushima, die unter Einsatz ihres Lebens versuchen, das Schlimmste zu verhindern.

Gedenken wir in einer persönlichen Schweigeminute der Menschen im fernen Japan, die uns jetzt ganz nahe sind, denn sie sind Teil der Menschheit und unseres gemeinsamen Schicksals.

Mario Henning
Bürgermeister