Verkehr

Pressemitteilung: Minister und Bürgermeister bleiben dran: Aussichtsreiche Alternative zur weiträumigen Umleitung der L2119-Baustelle in Ruhla wird geprüft

Minister und Bürgermeister bleiben dran: Aussichtsreiche Alternative zur weiträumigen Umleitung der L2119-Baustelle in Ruhla wird geprüft

Aufgrund einer laufenden Straßenbaumaßnahme an der L 2119 in Ruhla steht beim für Sommer 2026 geplanten dritten Bauabschnitt in der Ortsdurchfahrt Thal eine sechswöchige Vollsperrung mit sehr weiträumiger Umleitung im Raum. Nach persönlicher Intervention des Ministers für Digitales und Infrastruktur, Steffen Schütz, der unbillige Härten für die Bürgerinnen und Bürger, den Tourismus und die örtliche Wirtschaft vermeiden helfen will, wurden bereits verschiedene Alternativlösungen geprüft. Diese erwiesen sich bislang als nicht umsetzbar. Nun wurde jedoch eine aussichtsreiche Alternative gefunden.

„45 Kilometer Umweg, und das bei den aktuellen Spritpreisen, das ist etwas, was vielen Menschen in Ruhla, Thal und im Wartburgkreis zu Recht Sorgen macht. Deshalb war es mir wichtig, dass wir alles tun, vermeidbare Belastungen auch tatsächlich zu vermeiden“, so Digital- und Infrastrukturminister Steffen Schütz.

Für die alternative Umleitungsstrecke durch den Schoßgrund in Thal wurden bereits forstliche und naturschutzfachliche Belange geklärt, die einer Umleitung nicht im Wege stehen. Vorbehaltlich der Prüfung der abschließenden verkehrsrechtlichen Voraussetzungen und Verkehrssicherheitspflichten ist beabsichtigt, diese Umleitung für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen ergänzend anzubieten und damit diesen Verkehrsteilnehmern die zeitraubende und kostenintensive weiträumige Umfahrung zu ersparen.

"Ich freue mich, dass wir durch konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten aus Infrastruktur- und Umweltministerium, Thüringen Forst, TLBV und Stadt Ruhla mit Engagement und unkonventionellem Denken eine praktikable und bürgerfreundliche Lösung in Aussicht haben. Es ist mein Verständnis von Ermöglichungskultur, dass alle Beteiligten hartnäckig an einem Strang ziehen und an einer Lösung im Sinne der Einwohner Ruhlas und der Autofahrer arbeiten", so Minister Steffen Schütz. „Jetzt braucht es nur noch die verkehrsrechtliche Genehmigung.“ Der Bürgermeister der Stadt Ruhla, Stefan Hartung, ergänzt: "Ich bin froh, dass wir nach einem Kraftakt und der Prüfung von zig Varianten, eine gemeinsame Lösung finden konnten, auch wenn es zeitliche Einschränkungen durch ampelbedingte Wartephasen geben wird."